BMW verliert Batterieladung durch Vorkonditionierung während des Ladens

Die Vorkonditionierung ist zweifellos eine Komfortfunktion, die den Innenraum (und mehr) für Fahrer und Passagiere vorbereitet. Sie hilft auch dabei, die Batterien auf das Laden vorzubereiten, wenn die Wetterbedingungen nicht ideal sind, wie etwa bei sehr kalten und niedrigen Temperaturen. Das Vorheizen erfordert jedoch unweigerlich Energie, die logischerweise vom Ladevorgang des Fahrzeugs abgezogen wird.

Besonders bei langsameren Ladequellen, wie dem Laden zu Hause mit 220 Volt und bei Ladegeräten, die im Allgemeinen eine Leistung von maximal 7 kW aufweisen, ist der prozentuale Rückgang der Batterieladung spürbar und von Nachteil.

In der Praxis sinkt die tatsächliche Ladeleistung des Autos, da dieser Teil der „verlorenen Energie“ für das Vorheizen von der Batterie abgezweigt wird. Dies tritt auch bei BMW-Fahrzeugen auf, die mit aktivierter Vorkonditionierungsfunktion geladen werden.

Die zuverlässigste Lösung besteht darin, die Leistung der Ladequelle zu überwachen und nicht davon auszugehen, dass jeder Ladevorgang das Heizen des Innenraums oder der Batterie vollständig kompensieren kann.

Die Frage ist: Ist es wirklich notwendig, die Vorkonditionierung zu aktivieren? Wenn die Antwort Ja lautet, sollte dies als eine Ladung unterhalb des Maximalstands betrachtet werden.

Bei leistungsstärkeren Ladegeräten, wie sie an öffentlichen Ladestationen zu finden sind, gibt es jedoch kein Problem, und das BMW-Ladekabel ist nicht das Problem.